Gemeinsame Initiative zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Friedrichsdorf-Friedberg erfolgreich

Vor Ort am Rosbacher Bahnhof

Dr. Thomas Pauls (CDU) begrüßt die geplante Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Friedberg und Friedrichsdorf, die von der DB InfraGO AG bis Ende 2028 angestrebt wird. Hierfür hatte sich Pauls gemeinsam mit seinem MdB-Kollegen Markus Koob sowie den Bürgermeistern Steffen Maar (Rosbach), Kjetil Dahlhaus (Friedberg) und Lars Keitel (Friedrichsdorf) eingesetzt.

Der Wetterauer Bundestagsabgeordnete dazu: "Ich bin froh, dass die Deutsche Bahn die Durchführung des Projektes geprüft und freigegeben hat. Durch die Elektrifizierung der Bahnstrecke wird die Resilienz und die betriebliche Flexibilität des Netzes erhöht.

Eine zusätzliche umleitungsfähige Verbindung zwischen Friedberg und Frankfurt ist ein großer Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger in der Wetterau. Gerade im ländlichen Raum sorgen wir so dafür, dass Mobilität bezahlbar und verfügbar bleibt."

Die DB InfraGO AG sieht strategische Vorteile in der Elektrifizierung, da die Strecke bei großen Bauvorhaben – wie dem viergleisigen Ausbau der S6 zwischen Bad Vilbel und Friedberg – als wichtige Umleitungsroute dienen und so den Zugverkehr stabilisieren könnte.

Pauls weiter: "Das geschlossene und engagierte Auftreten der Bürgermeister hatte ein starkes Zeichen gesetzt. Die Elektrifizierung der Strecke stellt einen entscheidenden Baustein für eine zeitgemäße und nachhaltige Mobilität in der Metropolregion dar. Gerade im Hinblick auf die anstehenden Bauarbeiten auf der Autobahn A5 ist ein zuverlässiger und leistungsstarker öffentlicher Nahverkehr von zentraler Bedeutung. Eine gute Anbindung ist unerlässlich, um die Region sowohl für Pendler als auch für Unternehmen zukunftssicher zu gestalten."

Die DB InfraGO bestätigte, dass die hierfür benötigten Finanzmittel gebunden werden konnten. Auch die zur baulichen Umsetzung notwendige Sperrpause ist eingeplant.

Die drei Bürgermeister setzen sich darüber hinaus für eine Verlängerung der S-Bahn-Linie S5 nach Friedberg ein. In einem gemeinsamen Statement erklären sie: „Die Aussage der Deutschen Bahn bringt endlich Bewegung in das Projekt. Die geplante Elektrifizierung bis 2028 und die gesicherte Finanzierung sind ein wichtiger Fortschritt. Entscheidend ist jetzt, dass daraus auch ein konkretes Angebot für die Menschen wird. Eine direkte S-Bahn-Anbindung wird es nur geben, wenn der Rhein-Main-Verkehrsbund (RMV) und das Land Hessen die entsprechenden Verkehre auch bestellen und finanzieren. Hier erwarten wir jetzt klare Signale.“

Die beiden hessischen Bundestagsabgeordneten sicherten zu, sich weiterhin für das Projekt einzusetzen und den gemeinsamen Austausch mit allen Beteiligten fortzusetzen.

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Im Austausch mit dem Handelsverband Hessen