Im Austausch mit dem Handelsverband Hessen

Im Austausch mit dem Handelsverband Hessen

Der Handelsverband Hessen hat den Dialog mit dem Bundestagsabgeordneten Thomas Pauls in Friedberg fortgesetzt. Im Mittelpunkt standen konkrete wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen für den hessischen Handel.

Diskutiert wurden steuerliche Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger, die Zukunft der Kaiserstraße in Friedberg sowie die strukturelle Stärkung der Innenstädte in Hessen. Weitere Themen waren die Aufwertung der Ausbildungsberufe im Handel, der Digitale Euro und Fragen finanzpolitischer Souveränität, faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber internationalen Online-Plattformen sowie der zunehmende Ladendiebstahl.

„Der Handel braucht keine Symbolpolitik, sondern verlässliche Entscheidungen. Steuerliche Entlastungen stärken die Kaufkraft. Faire Wettbewerbsbedingungen sichern Arbeitsplätze. Und wer Innenstädte stärken will, muss Sicherheit, Sauberkeit und wirtschaftliche Perspektiven zusammendenken. Eigentumsdelikte sind keine Bagatelle – sie gefährden Existenzen“, erklärt Jochen Ruths, Präsident des Handelsverbandes Hessen.

Auch Dr. Thomas Pauls erklärt: „Lebendige Innenstädte entstehen nicht von allein. Wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, die den Handel vor Ort stärken und Start-ups wie junge Unternehmen in unseren Städten wachsen lassen. Nur so schaffen wir attraktive Orte zum Leben, Arbeiten und Einkaufen.“

Der Verband will den kontinuierlichen Austausch mit politischen Entscheidungsträgern fortsetzen. „Veränderung entsteht nicht durch einzelne Termine, sondern durch dauerhafte Gesprächsbereitschaft und klare Prioritäten“, so Ruths.

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